Angelo Kelly + Family
Irish Heart

Veröffentlichung
23.05.2018
Label
Electrola
Vertrieb
Universal Music

Mit der THE KELLY FAMILY schaffte Angelo Kelly letztes Jahr, was viele für unmöglich hielten: Ein sensationelles Comeback! Nicht umsonst werden die Iren auch „The Fighting Irish“ genannt, denn sie geben nie auf. Jetzt wird ein neues Kapitel im spannenden Leben des gerade mal 36-jährigen Musikers geschrieben: „Irish Heart“ ist das neue Album von Angelo Kelly & Family und erscheint am 25. Mai. Ja, auch in dieser Generation der Kellys geht es mit Musik weiter! Mit seiner Frau und den fünf gemeinsamen Kindern musiziert Angelo jetzt seit einigen Jahren. „2010 bezogen wir ein Wohnmobil, ließen alles hinter uns und lebten von ganz wenig. Aber wir haben die Welt gesehen, hatten viel Zeit für einander und haben angefangen, gemeinsam Musik zu machen.“ 2013 entschied sich die Familie wieder für einen festen Wohnsitz und lebt seitdem in Irland – dem Land, aus dem die Kellys ursprünglich stammen.

Das neue Album „Irish Heart“ ist ein Tribut an die Heimat der Kellys und zeigt gleichzeitig, wie sehr sich Angelo Kellys Familie musikalisch entwickelt hat. Die Songs kommen nämlich nicht nur von Papa Angelo, sondern auch die Kinder haben ganz fantastische eigene Lieder beigesteuert. Auch Mama Kira ist mit zwei sehr berührenden Songs dabei und gesungen wird natürlich von allen. Zusätzlich sind auf dem Album eine Reihe alter irischer Traditionals, die sie auf ganz eigene Art umsetzen. Aufgenommen wurde das Album größtenteils mitten in der Natur im irischen Donegal, zusammen mit der Creme de la Creme der irischen Musikszene.

 

Angelo Kelly + Family mit der Single "Irish Heart"

Die Essenz von „Irish Heart“ bringt der gleichnamige Song aus der Feder von Angelo auf den Punkt: „Die Iren haben nie viel gehabt, aber sie haben Lebensfreude, die Lust an der Musik, dem Tanz, den Geschichten und sie haben Humor. Und sie haben immer dafür gekämpft, sich diese Freude zu erhalten. Mein Urgroßvater ist während der Hungersnot als 7-Jähriger mit einer Fiddle in der Hand nach Amerika ausgewandert und hat diese Werte immer hochgehalten. Ich identifiziere mich damit und habe sie von meinem Vater weitergereicht bekommen.“ Besonders in den Traditionals wie „Will ye go, Lassie Go“, „Paddy on the Railway“, „Lord of the Dance“ und „Danny Boy“ spürt man die Verbundenheit zur irischen Kultur. „Das sind Lieder, die wir sehr lieben und gerne einmal selbst bearbeiten wollten. ‚Paddy on the Railway’ z.B. ist das erste Lied, das mir meine Schwester Kathy auf der Gitarre beigebracht hat, als ich sechs Jahre alt war. Das Tolle an diesen Liedern ist, dass viele Leute mitsingen können und man am liebsten direkt mittanzen möchte.“

Angelos Frau Kira hat ebenfalls immer schon Songs geschrieben, die sie ihm schon als sie noch Kinder waren, oft am Telefon vorgespielt hat, wenn sie sich nicht sehen konnten. Diese gemeinsame Leidenschaft ist sicher eine der Säulen, auf denen die Liebe steht, deren Geschichte vor fast 30 Jahren begann. „Kira kommt aus Warnemünde. Als ich neun Jahre alt war, haben wir uns kennengelernt, weil wir dort auf der Straße spielten. Nachdem Kira, die 3 1⁄2 Jahre älter ist als ich, mich an meinen langen Haaren gezogen hatte – wofür ich sie angeblich ganz schön angeschnauzt habe – spielten wir Geschwister viel mit Kira und ihrem Bruder.

Als ich zehn war, waren wir dann das nächste Mal da. Ich sah sie plötzlich mit anderen Augen und war augenblicklich unsterblich in sie verliebt. Für Kira war ich damals allerdings ein kleiner Junge und in den nächsten Jahren wurden wir beste Freunde. Ich schrieb ein Liebeslied nach dem anderen für sie, ohne ihr meine Gefühle direkt zu gestehen – dafür hatte ich ja Schwestern ... Mit 13 schrieb ich dann „I Can’t Help Myself“ für sie – das Lied wurde Nummer 1 in zehn Ländern, aber es dauerte noch bis ich 17 Jahre alt war, bis sie mir sagte, dass sie meine Gefühle erwiderte und wir endlich ein Paar wurden. Den richtigen Menschen zu finden, ist großes Glück. Kira kannte mich schon lange vor dem Erfolg und ist mit mir durch alle Höhen und Tiefen gegangen.“

Diese wunderbare Liebesgeschichte erzählt uns Kira selbst in ihrem Song „Like the Movies“. „Als Kira mir den Song am Telefon vorgespielt hat, hatte ich Tränen in den Augen. Wir sind schon lange zusammen und auch bei uns geht im Alltag mit fünf Kindern manchmal etwas Romantik verloren – umso schöner ist es, wenn jemand einen solchen Song schreibt und sich Zeit nimmt, auszusprechen was der andere ihm bedeutet. Kira selbst empfindet sich übrigens nicht so sehr als Künstlerin und geht nicht davon aus, dass sie auf die Bühne ‚gehört’. Genau diese Qualität finde ich so toll. Es gibt schon zu viele Egoisten im Rampenlicht. Ich finde, die Bühne sollte die Gesellschaft widerspiegeln und das sind eben auch die stillen, zarten und schüchternen Menschen. Es ist wunderbar zu sehen, wie sie sich immer mehr zutraut und sich immer mehr entfaltet.“

In „Let Go“ schreibt Kira darüber, wie schwer es ist, ein Kind gehen zu lassen, das erwachsen wird. Ein Gefühl, das vermutlich alle Eltern kennen: „Gabriel ist 16 und ein junger Mann, aber noch nicht ganz aus dem Haus. Besonders wenn man sehr eng miteinander ist, ist es schwer loszulassen. Ich mag den Song sehr, weil es ungewöhnlich ist, dass Mutter und Sohn sich ihre Gefühle so offen eingestehen. Nachdem wir den Song mit unseren Musikern im Studio eingespielt hatten, wollten sie alle plötzlich ihre Mütter anrufen und sich entschuldigen“, lacht Angelo. Das Talent, sich über die Musik Ausdruck zu verschaffen, muss ein echtes Kelly-Gen sein, denn auch Gabriel und seine 15-jährige Schwester Helen haben Songs zu „Irish Heart“ beigesteuert. Von Gabriel stammt „Love Side Effects“, das eines der vielleicht stärksten Teenager-Gefühle beschreibt: Liebeskummer. „Der Song erzählt davon, wie weh es tun kann, wenn aus einer Freundschaft nicht mehr wird. Ich finde es toll, dass er den Mut hatte, diesen Song zu schreiben – er klingt deswegen so fröhlich, weil neben dem Schmerz auch Freude über diese starke Freundschaft ist.“ Von Helen stammt „Fly Away“, ein Song, in dem es darum geht, seine Sorgen hinter sich zu lassen. Ein Ohrwurm, den jeder sofort mitsingen kann und der eine Leichtigkeit ausstrahlt, die jedem sofort gut tut. Die 12-jährige Emma singt mit ihrer glasklaren Stimme bei einigen Liedern solo und sorgt für echte Gänsehautmomente. Der 7-jährige Joseph hat bei „Danny Boy“ seinen ersten Solo- Auftritt, der zutiefst berührt. Auch das 2-jährige Nesthäkchen der Familie ist auf „Irish Heart“ zu hören: „William war sozusagen unser ‚Special Effects Mann’, wenn er im Studio laut gelacht hat oder über ein Kabel gelaufen ist ...“

Die beste Zusammenfassung des Albums von Angelo Kelly & Family aber liefert „Always be there“. Der Song sagt viel über dieses Album und diese Familie aus: „Ich habe das Lied über die Verbindung zu meiner Tochter Emma geschrieben und es ist so schön, es mit ihr gemeinsam zu singen.“ Dies hier ist eine faszinierende Familie, die ungewöhnliche Wege geht und versucht, immer für einander da zu sein. Das hört und spürt man auch auf „Irish Heart“.

Voller Hoffnung, Freude und Emotionen wird dieses Album sicher auch auf den kommenden Tourneen von Angelo Kelly & Family im Sommer und Winter 2018 wieder sehr viele Menschen berühren und tief im Herzen inspirieren.

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