Querbeat
Album "Radikal Positiv"

Veröffentlichung
23.07.2021
Label
Moshbeat Records
Vertrieb
Universal Music

QUERBEAT sind in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich: 2001 als Schüler-Cover-Band in Bonn gegründet, nach Köln umgezogen, dann mehr oder weniger zufällig in den Karneval gerutscht, selbigen ordentlich durchgemischt und dann immer mehr die Festzelte durch Festivals ersetzt, gehört das 13-köpfige Kollektiv heute zu den erfolgreichsten Live-Acts des Landes. Und zwar auch da, wo kein Karneval gefeiert wird.

Mit ihrem neuen Album "Radikal Positiv" manifestiert sich die Band jetzt endgültig als feste Größe, die man auf dem Zettel haben muss. Diese Platte ist der nahezu perfekte Soundtrack für jeden Menschen, der Musik zum Feiern sucht, die mal nicht endlos dumm und inhaltslos ist. Würde Kevin Parker von Tame Impala zusammen mit Seeed und Kraftklub Songs schreiben, käme das Ergebnis wahrscheinlich recht nah an das, was Querbeat da aus Gitarren, Trompeten, Synthesizern, Bass, Saxophon, Drums, Tuba und Mellophon abfeuern.

Eröffnet wird das Album vom bereits mitten im Corona-Sommer 2020 veröffentlichen "Früher wird alles besser": Ein unbändiger Stampfer, dessen Sound klar macht, warum das bisherige Label "Brasspop" für den Bandsound nicht mehr so wirklich passen will. "Wir machen jetzt Future Brass Punk" witzeln sie zwar, aber die Genre-Neuschöpfung passt, denn ihre Blasinstrumente spielen sie wie verzerrte Gitarren, die Becken scheppern, alles schiebt nach vorne. Kein Wunder, dass Querbeat den Song im Rahmen der Aktion #querbeatonrepeat für ihre Fans in privaten Zoom-Calls gleich zwölf Stunden am Stück live spielen wollten.

Songs wie "Ich schlaf nicht", "JA" oder "Woiswaslos" machen den Spagat zwischen unbedingter Tanzbarkeit und Hängematten-Soundtrack mühelos und sind verboten catchy. „Eigene Regeln“ kann man sich jetzt schon aus tausenden Kehlen vorstellen. So funktioniert "Radikal Positiv" einerseits als Soundtrack für den Tag, an dem wir social distancing hinter uns lassen können und unsere Zoom-Accounts löschen – Aber vor allem natürlich für die ganze Zeit danach!

"Neu Köln" ist eine besonders gelungene Ode an ihre Wahlheimat: Unzählige Kneipen, Clubs und points of interest werden im Text spielerisch verwoben. Kennt man auch nur einen dieser Orte, wird einem warm ums Herz - Denn wenn das Pandemie-Vorzeichen bald wieder aus unserem Denken verschwindet, werden dies die Orte sein, an denen endlich wieder neue unvergessliche Erinnerungen entstehen.

Mit dem "Kneipenleak" schenkten Querbeat den Song bereits vor der Albumveröffentlichung den Bars der Stadt, denn "das ist nicht unser Song, der gehört euch." In der Woche, als sinkende Inzidenzwerte die Wiedereröffnung möglich machten, dröhnte der Track ständig aus den Kneipen-Anlagen der Stadt und blies den Staub aus den Boxen, die so lange nicht mehr aufgedreht werden durften.

Doch es gibt nicht nur Exzess und Party auf "Radikal Positiv": Der politische Track "Allein" ist eine An- und Absage an alle Querdenker und Schwurbler. "Das ist es schon über ein Jahr lang nicht möglich, Konzerte zu spielen, man muss auf diese kreativen, gemeinsamen Nächte verzichten … und dann kommen auch noch diese Spinner und ziehen diesen schönsten Buchstaben unseres Bandnamens so durch den Dreck!" ärgert sich Sänger und Gitarrist Jojo Berger.

Ihre Fans nennen die Band liebevoll "Das Q", aber spätestens seitdem hirnrissige Fanatiker mit QAnon-Flaggen Demonstrationen crashen, weltweit die dümmsten Lügen verbreiten oder gleich im US-Capitol einfallen, ist es Zeit eine Linie zu ziehen: "Meilenweit, himmelweit distanzieren wir uns von solchen Leuten. Wir stehen komplett auf der anderen Seite. Mit Musik als Message und der Energie als Endboss". So wird der Song zu einem klaren "mit uns nicht und "wir sind mehr" auf jeder Ebene.

Das angejazzte „Tanqueray“ ist eine Ode an das Analoge: „Wann werden Pixel wieder echte Pflastersteine“. Wer kennt es denn nicht? Das Durchbrechen des endlosen Loops aus Swipe Up und Refresh ist doch heute, so banal das klingt, eine der größten Herausforderungen. Querbeat empfehlen: Weniger Bildschirmzeit, mehr echtes Leben!

Doch auch die langsamere Gangart beherrschen Querbeat. Zurückgelehnte Tracks wie "Bisschen Major Tom", eine der schönsten Auf-und-Davon-Hymnen, die man seit langem gehört hat, "Mexico City" oder "Kein für immer" runden "Radikal Positiv" musikalisch ab und sorgen dafür, dass das Album auch dann passt, wenn man gerade mal nicht auf dem Dancefloor steht.

Für die Produktion des Albums zeigt sich die Band selbst verantwortlich, und das ist beeindruckend. Dicht, druckvoll, abwechslungsreich und überaus detailliert kommt jeder der 13 Tracks daher. Die endlosen Nächte und Monate in ihrem Studio-Probe-Hauptquartier haben sich gelohnt!

Eigentlich kann jetzt gar nichts mehr schief gehen: Sobald Querbeat mit "Radikal Positiv" wieder auf die Bühne dürfen, werden ebendiese – wie sagt man so schön? - abgerissen. Natürlich zusammen mit ihren Fans, die bereits jetzt fast alle Tickets für ihre Konzerte in diesem UND im nächsten Jahr gekauft haben. Vorfreude bleibt die schönste Freude.

Nicht nur die Kölner Lanxess Arena wird bis auf den letzten Platz besetzt sein, sondern auch die großen Hallen in Berlin, Hamburg, München, Wien, Amsterdam und überall dazwischen. Und dann steht ja auch noch das große, ausverkaufte "Randale & Freunde" Open Air in Bonn an, dass bereits 2020 steigen sollte - 25.000 (!!!) Tickets an den Kühlschränken warten auf ihren Einsatz. Und der kommt.

"Radikal Positiv" von Querbeat erscheint am 23.07.2021 auf Moshbeat Records im Vertrieb von Universal Music.

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